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Keilnaben

Keilnaben nach DIN 14 werden benötigt, um zusammen mit einer Keilwelle eine spielfreie und kraftschlüssige Verbindung herzustellen. Dieses „System“ besteht aus einer Welle mit Längsnuten - Keilwelle genannt und einer Nabe mit passenden Nuten - die Keilnabe.

Man findet sie typischerweise im Maschinenbau, Anlagenbau und Apparatebau, sowie in der Antriebstechnik, in Getrieben und Motoren. Überall dort, wo man eine lösbare, aber auch verdreh sichere Verbindung benötigt.

Worauf es ankommt:

 

Keilnabe ohne Flansch

Keilnabe mit Flansch

Bauform

Zylindrisch

Zylindrisch mit zusätzlichem Flansch an einem Ende

Befestigung

Wird meist gepresst oder geklemmt

Verschraubung am Flansch möglich

Montage

Kompakter, Platzsparender

Einfachere Montage/Demontage, bessere Fixierung

Eisatzgebiet

Bei wenig Platz, oder axiale Verschiebung notwendig

Wenn Verschraubung nötig ist, z.B. bei häufigem Wechsel oder hoher Belastung

 

Die Wahl des Materials hängt stark von der Anwendung, den mechanischen Anforderungen und der Umgebung ab.

Welches Material nehme ich für welche Anwendung:

Stahl

- sehr hohe Festigkeit und Belastbarkeit

- gut bearbeitbar und schweißbar

-> Anwendung mit hohen Kräften und wenig Korrosionsgefahr (Wellen, Zahnräder, Schrauben)

Nicht ideal für korrosive Umgebung ohne Oberflächenschutz

Edelstahl

- sehr gute Korrosionsbeständigkeit

- hygienisch, da leicht zu reinigen

-> Anwendung in der Lebensmittelindustrie, Medizintechnik und Außenbereiche

Nicht ideal für extrem hohe Belastung

Rotguss

- gute Korrosionsbeständigkeit, auch im Salzwasser

- gute Gleit- und Dämpfungseigenschaften

-> Anwendung in Trinkwasseranlagen, Schiffbau, Chemieanlagen (Ventile, Pumpengehäuse, Lagerbuchsen)

Nicht ideal für hochfeste mechanische Anwendungen mit starken Stoßbelastungen